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 Allgäu - die schönsten Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Allgäu


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Die schönsten Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Allgäu

Das Schalenggar-Rennen
Überschläge, spektakuläre Stürze, viel Bier und ein riesen Spaß!

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Das 1975 erstmals in Pfronten-Kappel ausgetragene Schalenggar-Rennen ist bereits eine feste Faschingstradition und das nicht nur im Entstehungsort des traditionsreichen Spektakels. Inzwischen ziehen die Rennen unter anderem  am Buronlift in Wertach oder  in Sulzberg und Bad Hindelang im Oberallgäu Tausende von Besucher aus ganz Deutschland und selbst aus den angrenzenden Nachbarländern, vor allem Österreich, an.

Bis zu 350 Teilnehmer rasen mit den meist selbst gebauten Schalenggen, wilden Kostümen und Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern die 1000 Meter lange, beschwerliche Original-Schalengar-Bahn herunter.

Schalenggen sind Hörnerschlitten, mit denen früher Heu oder der Holzvorrat für den Winter von den Almen ins Tal transportiert wurde. Da es kein anderes Transportmittel gab musste eben gewartet werden, bis Schnee fiel. Bis zu 4 mal pro Tag schleppten die Bauern den knapp 50 Kilogramm schweren Schlitten den Berg hinauf, um ihn dann voll beladen und ohne Brems- oder Lenkvorrichtungen ins Tal zurück zu lenken. Keine ganz ungefährliche Arbeit und so wurde eine heile Abfahrt auch stets gebührend gefeiert.

Auch heute sind nur „Original Schalengge“ zugelassen und stets wird das Rennen von mit Heu und Holz beladenen Hörnerschlitten begleitet, denn Wahrung und zur Schaustellung der Tradition ist die Grundidee des Schalenggar-Rennens. Dafür setzten sich auch verschiedene Schalenggar-Vereine ein.
Diese verfolgen gleichzeitig die Philosophie, dass es keine Verlierer bei dieser Veranstaltung gibt. Jeder bekommt eine Urkunde, egal ob er auf, unter oder mit dem zerbrochenen Schlitten in der Hand, laufend durchs Ziel kommt. Pokale gibt es für die ersten 5 und jedes Jahr werden von einem Komitee weitere „Pokalplätze“ bestimmt.

Ganz gemäß der Tradition wird dann auch im Festzelt oder an der Schneebar bei Glühwein, Bier, traditionellem Essen und musikalischer Unterhaltung von den Morgenstunden bis in die Morgenstunden ausgiebig gefeiert - selbst wenn das Rennen wegen Schneemangels abgesagt werden muss.





 
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